| Ist da wer? SETI@home |
|
| Mit seiner kleinen Mini-Antenne hätte ET wohl kaum eine Chance gehabt, "nach Hause" zu telefonieren - bis er das Signal seiner Heimatzivilisation aufgefangen und als solches erkannt hätte, wäre er längst in die Hände der bösen Militärs gefallen. | |
![]() |
Die heutige Wissenschaft hingegen sucht den Himmel mit riesigen Teleskopen nach
verräterischen Funksignalen ab, sammelt so riesige Datenmengen - und kann dann nichts mit
ihnen anfangen, da die Auswertung all dieser Gigabytes selbst die rechenstärksten
Großrechner auf Jahre hinaus auslasten würde. |
![]() |
Trotzdem: Für die Forscher aus Berkeley stellt diese Methode die schnellste Möglichkeit dar, die etwa 35 Gigabyte Daten, die in Arecibo täglich aufgenommen werden, zu verarbeiten: Der beste Großrechner vereint heutzutage etwa 9000 Pentium-Prozessoren auf der Platine - der Sternenkucker-Verbund von SETI@home im Internet verbindet zur Zeit schon etwa 400.000 Pentiums miteinander. Sollte tatsächlich ein Hobby-Forscher fündig werden, informiert der Bildschirmschoner per Internet die Profis in Berkeley, die das entsprechende Signal dann an viele unabhängige ET-Forscher auf der ganzen Welt verteilen - von denen es wahrscheinlich als Störgeräusch eines Satelliten, Flugzeugs oder Handies enttarnt wird. Doch eine Hoffnung bleibt: Sollte man wirklich das Glück haben und ein echtes ausserirdisches "Hallo - ist da wer?" auffangen, dann kann man sich als offizieller Mitentdecker feiern lassen. |
| Mehr Info im Internet | http://setiathome.ssl.berkeley.edu/ |
| Zurück |
© 1997/1998/1999 für den gesamten Inhalt bei Ouch!!